Über mich

Die Malerei ist für mich wie ein Musikinstrument. Jeder (Farb-)Ton ist Teil der zu bearbeitenden Bildfläche: Licht, Raum und Farbe als elementare Gestaltungsmerkmale werden mit aktuellen oder auch historischen Interpretationen kombiniert.

Malerei ist daher nie vollendet, sondern immer ein Schritt nach dem anderen.

Plastische Strukturen und abstrakte Farbfelder sind wie Schlagzeug-Rhythmen: Manchmal mehr, manchmal auch weniger intensiv durch die  Dynamik der „Ghostnotes“. Ich versuche, immer neue Wege aufzuschlüsseln und deren Geheimnisse durch meinen malerischen Ausdruck auf den Grund zu gehen: Ich erfinde mich ständig neu.
Jedes Bild ist für mich immer eine neue Herausforderung. Einen Ausdruck zu finden, sich mit diesem zu identifizieren, um so einen spontanen oder konstruktiven Lösungsansatz für die Bildfläche zu finden.

Ein Bild erlangt dann eine Komplexität, wenn es ihm gelingt, ‚meinen Blick‘ für mehrere Wochen zu ertragen. Darin definiert sich ein Eigenanspruch, den ich durch meine malerische Erfahrung immer wieder aktualisiere. Dadurch entwickelt sich eine spontane Selbstkritik, die mitunter wichtig ist, da sie der Motor für einen kreativen Ausdruck sein kann. Malerei ist für mich eine ernsthafte Auseinandersetzung mit allen Möglichkeiten die eine bildnerische Erschaffung ermöglicht. Die Farbe wird häufig in mehreren Schichten aufgetragen, außerdem werden Spachtelmassen, Lacke, grobe Leinen unterschiedliche und hochwertige Farben angewendet, um ständig neue Ausdrücke zu finden und zu kreieren.